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Duisburger Bürgergeld-Empfänger lässt es auf der Kirmes krachen: „Dafür ist der Staat ja da“

Duisburger Bürgergeld-Empfänger lässt es auf der Kirmes krachen: „Dafür ist der Staat ja da“

Duisburger Bürgergeld-Empfänger lässt es auf der Kirmes krachen: „Dafür ist der Staat ja da“

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Normalerweise sind Sozialgelder wie das Bürgergeld oder mittlerweile die Grundsicherung dafür da, Menschen einen gewissen Schutz zu geben. Sie sollen das Geld nutzen, um sich über Wasser zu halten, und im besten Fall einen neuen Job zu finden. Doch es gibt leider auch immer wieder Menschen, die diese Hilfen für sich ausnutzen. Einer von ihnen: Bürgergeld-Empfänger Chris aus Duisburg. Der junge Mann ist nicht automatisch arbeitsfaul. Er geht sogar mehreren Tätigkeiten nach. Das Problem jedoch ist, dass er dies vornehmlich schwarz tut.

1.500 bis 2.000 Euro hat der Duisburger so monatlich zur Verfügung. Darin schon eingerechnet: Sein Bürgergeld. Chris lässt es sich also gut gehen. „Auf Staat sein Nacken“, wie er so gerne tönt. So ist es fast schon nicht mehr verwunderlich, wenn man in der RTL-Zwei-Reihe „Armes Deutschland“ sieht, was der Mann aus dem Ruhrpott, nun wieder mit dem schönen Steuergeld anstellt.

📌 Der Unterschied zwischen Grundsicherung und Bürgergeld

Das Bürgergeld ist eine Leistung für erwerbsfähige Menschen, deren Einkommen und Vermögen nicht ausreichen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung richtet sich dagegen vor allem an Menschen im Rentenalter oder Personen, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind.

Beide Leistungen sichern das Existenzminimum, unterscheiden sich aber vor allem bei Zielgruppe, zuständiger Behörde und den Voraussetzungen für den Bezug.

Duisburger tönt: „Party machen, Luxusgüter kaufen“

„Zum Party machen, Luxusgüter kaufen, wenn ich zum Beispiel eine Jacke sehe, die mir gefällt, dann hole ich mir die. Sowas halt. Die üblichen Sachen. Spaß haben. Döner essen gehen, mal in der Stadt ein bisschen shoppen. Playsi-Spiele holen. Oder Filme. Man muss sich ja auch mal was gönnen“, so der Duisburger. Oder auch mal auf die Kirmes.

Dahin verschlägt es den Duisburger nämlich in der Folge „Armes Deutschland“, die RTL Zwei am Samstag (12. September 2026) ausstrahlt. Doch zunächst muss er noch zum Friseur. Alle zwei Wochen lässt er sich die Haare schneiden. „Für andere Menschen ist das Luxus. Die haben nicht so viel Geld übrig wie ich. Oder geben ihr Geld anderweitig aus. Ich steck mein Geld eben in mein Aussehen“, resümiert Chris.

Frisch frisiert, lässt er es dann auf Kirmes krachen. Karussell, Fahrgeschäfte, Lose, dazu ein paar Leckereien. Chris, der mit seiner Mutter auf den Rummel gegangen ist, lässt es sich gut gehen. Dass das nicht billig ist, scheint ihn nur wenig zu tangieren. „Für mich ist das jetzt Spaß gewesen“, so der Duisburger, „dafür ist der Staat ja da.“

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